Unsere Kraftwerke
produzieren nachhaltig

Wo Wasserkraft zuhause ist – im Kanton Nidwalden. Unsere Wasserkraftwerke liefern zuverlässig erneuerbare Energie.

KW Dallenwil -
das leistungsstärkste Kraftwerk

Das Kraftwerk Dallenwil nutzt die Wasserkraft der Engelberger Aa zwischen Obermatt und Dallenwil und der auf der linken Talseite zufliessenden Seitenbäche. Mit seinen drei Francis-Maschinengruppen liefert es den grössten Anteil an einheimischem Strom aus Wasserkraft für den Kanton Nidwalden.

Erstellungsjahr 1959 – 1962
Bruttofallhöhe 154 m
Druckstollen Länge: 8’200m,
Durchmesser: 2.70 m
Druckleitung Zwei Stahlrohre,
Länge: 242 m,
Durchmesser: 1.45 m
Maschinengruppe 1 und 2 Baujahr: 1962,
Leistung: 7’700 kW
Maschinengruppe 3 Baujahr: 1987,

Leistung: 2'350 kW
Mittlere Jahresproduktion 76 Mio. kWh
Staubecken Obermatt Inhalt: 100'000 m3

KW Trübsee -
das Kraftwerk in Engelberg

Der Seegrund des Trübsees musste gründlich abgedichtet werden, bevor der See als Staubecken für die Wasserkraft genutzt werden konnte. Unscheinbar ist die Zentrale beim Eugenisee in den Hang hinein gebaut.

Erstellungsjahr 1963 – 1968
Bruttofallhöhe 768 m
Druckleitung Länge: 2’500 m,
Durchmesser: 0.60 m
MaschinengruppeBaujahr: 1968,
Leistung: 8’500 kW
Mittlere Jahresproduktion19 Mio. kWh
Staubecken Trübsee Inhalt: 850'000 m3

KW Hostetten -
das Kanalkraftwerk

Das Kanalkraftwerk Hostetten wurde im Jahre 1891 von der damaligen Firma R. Wagner & Cie. an der Engelberger Aa in Oberdorf gebaut und 1933 von der Steinag Rozloch AG erneuert. Seit dem Kauf im Jahr 2012 durch die Kraftwerke Engelbergeraa AG, einer 100%igen Tochter des Kantonalen Elektrizitätswerks Nidwalden, produziert es Strom fürs EWN.

Erstellungsjahr 1891, Erneuerung: 1933,
Übernahme durch das EWN: 2012
Nettofallhöhe5.20 m
Oberwasserkanal Länge: 500 m
UnterwasserkanalLänge: 375 m
MaschinengruppeBaujahr: 1933,
Leistung: 258 kW
Mittlere Jahresproduktion1.3 Mio. kWh

KW Oberrickenbach -
das Gründerkraftwerk

Nach heftigen politischen Auseinandersetzungen über eine eigene Stromversorgung im Kanton Nidwalden wurde der Bau des Bannalpwerks an der Landsgemeinde von 1934 beschlossen. Das Kraftwerk nahm am 1. Juli 1937 seinen Betrieb auf und bildet den Grundstein des kantonalen Elektrizitätswerks Nidwalden EWN.

Die Dammkrone liegt auf 1'589 m.ü.M. Als Dichtungskern dient gestampfter Lehm, welcher beidseitig von einem Stützkörper gehalten wird. Der Damm wurde 1976 auf seine heutigen Abmessungen erhöht.

Erstellungsjahr1935 – 1937
Bruttofallhöhe696 m
DruckleitungLänge: 1'543 m,

Durchmesser: 0.90 m,

erneuert: 2005 - 2006
Maschinengruppe 1 und 2Baujahr: 1937,

Leistung: 1'750 kW
Maschinengruppe 3 Baujahr: 1991,

Leistung: 5’000 kW
Mittlere Jahresproduktion 13 Mio. kWh
Stausee Bannalp Inhalt: 1'650'000 m3,

Dammkrone: Länge: 185 m, Höhe: 32 m,
Breite: 3 m

KW Wolfenschiessen -
der erste Ausbau

Die starke Verbrauchszunahme an elektrischer Energie führte 1944/45 zum Ausbau der unteren Gefällsstufe des Bannalpwerks, des Seklisbachgefälles zwischen Oberrickenbach und Wolfenschiessen. 1984 wurde die Staumauer erhöht und das Kraftwerk mit einer zweiten Maschinengruppe erweitert.

Erstellungsjahr 1944 - 1945
Bruttofallhöhe279 m
Druckleitung Länge: 500 m,

Durchmesser: 0.80 m
Maschinengruppe 1 Baujahr: 1945,

Leistung: 3'300 kW
Maschinengruppe 2Baujahr: 1984,

Leistung: 3’400 kW
Mittlere Jahresproduktion 19 Mio. kWh
Staubecken Käppelistutz Inhalt: 60'000 m3

KW Ursprung -
das Trinkwasserkraftwerk

Die Ursprungquelle, die ergiebigste Quelle in Nidwalden, dient seit langem der Trinkwasserversorgung. Von der Quellfassung wird das Wasser zur Brunnenstube Frongadmen geleitet, wo weitere Quellen zugeleitet werden. 1990 wurde beschlossen, das Gefälle zwischen der Quellfassung und der Brunnenstube für die Stromproduktion zu nutzen.

Erstellungsjahr1991
Bruttofallhöhe 70 m
Druckleitung Länge: 230 m,

Durchmesser: 0.25 m
Maschinengruppe Baujahr: 1991,

Leistung: 78 kW
Mittlere Jahresproduktion 0.5 Mio. kWh

KW Rütenen -
Wasser aus dem Seelisbergtunnel

Beim Bau des Seelisbergtunnels der A2 wurden verschiedene Wasseradern angeschnitten. Dieses Bergwasser wird seit 1997 im Tunnel gefasst, in ein kleines, unterirdisches Reservoir geleitet und anschliessend im Kleinkraftwerk Rütenen zur Stromproduktion genutzt.


Erstellungsjahr
1997
Bruttofallhöhe48 m
Druckleitung Länge: 325 m,

Durchmesser: 0.40 m
Maschinengruppe Baujahr: 1997,

Leistung: 108 kW
Mittlere Jahresproduktion0.5 Mio. kWh

KW Buoholzbach -
jüngster Ausbau der Wasserkraft

Ein Teil des Wassers des Buoholzbachs wird unterhalb von Niederrickenbach gefasst und in einer unterirdischen Druckleitung zur vollständig im Boden versenkten Kraftwerkszentrale im Flüglisloo, Wolfenschiessen geleitet. Nach der Stromproduktion wird es der Engelberger Aa zurückgegeben.

Erstellungsjahr 2012
Bruttofallhöhe 408 m
Druckleitung Länge: 2’020 m,

Durchmesser: 0.60 m
MaschinengruppeBaujahr: 2012,

Leistung: 2’700 kW
Mittlere Jahresproduktion8.0 Mio. kWh

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Roman Schilter
Leiter Produktion / Mitglied der Geschäftsleitung