Vorsicht vor Schwallwasser

Unterhalb von Wasserkraftwerken besteht die Gefahr von Schwallwasser. So auch an der Engerberger Aa, am Secklisbach und am Bannalpbach, wo es zu einem schnellen Pegelanstieg kommen kann. Halten Sie jederzeit den Wasserstand im Auge.

Schöne Sommerzeit
– aber Vorsicht am Wasser!

An warmen Sommertagen zieht es viele Menschen zur Abkühlung an Flüsse und Bäche. Die idyllischen Ufer – gerade entlang der schönen Engelberger Aa – laden zum Sonnenbaden, Grillieren und Verweilen ein. Doch ist flussaufwärts ein Wasserkraftwerk in Betrieb, kann das überraschend gefährlich werden.

Schnelle Zunahme der Wassermenge möglich
Beim Betrieb von Wasserkraftwerken kann sogenanntes Schwallwasser entstehen – etwa durch einen Überlauf des Staubeckens. Durch die plötzliche, starke Zunahme der Wassermenge steigt der Pegel im Fluss innert wenigen Minuten stark an.

Wer sich also unterhalb eines Wasserkraftwerks im oder am Wasser aufhält, sollte deshalb besonders achtsam sein. Steigt der Wasserstand, ist das Flussbett umgehend zu verlassen – es besteht akute Gefahr.

Gefahrenbereich gekennzeichnet
Der Gefahrenbereich der EWN-Wasserkraftwerke erstreckt sich ab der Fassung in der Obermatt bis nach Dallenwil und von der Bannalp bis nach Wolfenschiessen. Diese Gebiete sind mit entsprechenden Gefahrentafeln ausgerüstet.

Vorsicht beim Aufenthalt am Wasser

  • Gefahreneinschätzung vornehmen
  • Gefahrentafeln lesen
  • Wasserstand beobachten
  • Kinder immer beaufsichtigen
  • Wenn der Wasserstand kontinuierlich steigt, Gefahrenzone sofort verlassen

Haben Sie Fragen zu unseren Wasserkraftwerken?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Roman Schilter
Leiter Produktion / Mitglied der Geschäftsleitung