In Hergiswil stehen die Zeichen klar auf Zukunft: Die Baubewilligung der Gemeinde für den Seewasser-Wärmeverbund ist erteilt und rechtskräftig. Die wichtigsten Verträge sind unterzeichnet. Damit ist der Weg für eine klimafreundliche, regionale Wärmeversorgung in Hergiswil frei. Bereits diese Woche konnte mit dem Rückbau der bestehenden Wertstoffsammelstelle Lopper bei der ARA in Hergiswil begonnen werden. Die Gemeinde hat provisorische Ersatzstandorte für die Entsorgung eingerichtet. Später wird die Sammelstelle im Gebäude der Energiezentrale integriert. Bereits am 9. Juni starten die ersten Aushubarbeiten für die Seewasserleitungen der künftigen Energiezentrale. Der offizielle Spatenstich für die Energiezentrale ist für Mitte Juni vorgesehen. «Mit dem Baustart wird das Projekt nun auch für die Bevölkerung sichtbar. Schritt für Schritt setzen wir in den kommenden Jahren neben Buochs auch in Hergiswil eine nachhaltige Wärmeversorgung um», freut sich Remo Infanger, Direktor des EWN.

