0 kmFernwärmeleitungen sind projektiert
und werden in den nächsten 2 Jahren gebaut
0 Liegenschaftenkönnen ab 2027 ökologische Wärme beziehen
(gesamthaft in Buochs und Hergiswil)
0 TonnenCO2-Einsparung
dank künftiger Seewärme in Buochs und HergiswilMit dem geplanten Bau von zwei grossen Wärmeverbunden in Buochs und Hergiswil investiert das EWN über CHF 60 Mio. in eine sichere und umweltschonende Wärmeversorgung für die Region. Der Vierwaldstättersee stellt eine grosse, natürliche Wärmequelle dar, die genutzt werden kann. Auf einer Tiefe von rund 32 Metern liegt die Wassertemperatur das ganze Jahr über konstant zwischen 4 und 8 Grad. Dieses Wärmepotenzial macht sich der Wärmeverbund SEEWN zu Nutze.
Innovativ und engagiert
Im August hat der EWN-Verwaltungsrat den Baukredit für den Wärmeverbund in Buochs genehmigt. Solche Projekte brauchen Unternehmergeist und Innovationskraft. Dank dem grossen Engagement aller Projektmitarbeitenden ist es bisher gelungen, sowohl die Planung, die Projektierung und auch die Kundenansprache innerhalb eines sehr engen Zeitplans umzusetzen. So konnten in Buochs bis Ende 2024 bereits rund 30 Prozent der verfügbaren Anschlussleistung vertraglich gesichert werden. Irène Hürzeler gehörte zu den Ersten, die ihr Haus ökologisch heizen will. «Für mich war sofort klar, dass wir mitmachen. Nachhaltige Projekte brauchen die volle Unterstützung», ist Irène Hürzeler überzeugt. Auch gemeindeeigene Liegenschaften wie Schulen, Turnhallen oder das Gemeindehaus werden an den Wärmeverbund angeschlossen. «Mit dem Bau der Fernwärmeleitung wurde Anfang 2025 begonnen», erklärt Kevin Steiger, Projektleiter, Anex Ingenieure AG. «Wo immer möglich werden Synergien mit vorgesehenen Strassensanierungen genutzt.»

Klimafreundliches Generationenprojekt
Bei den geplanten Wärmeverbunden handelt es sich nicht nur um Leuchtturmprojekte für das EWN, sondern auch um wichtige Projekte für die Gemeinden. Die erneuerbare Wärmeversorgung leistet einen wertvollen Beitrag zur Energiestrategie. Die Einsparung an CO2-Emissionen ist beachtlich – und damit auch der Beitrag an die Dekarbonisierung im Kanton.

Erfahrungen nutzen
Ein vergleichbares Projekt für einen Seewärmeverbund ist auch in Hergiswil in Planung. Im Sommer 2024 konnte sich die interessierte Bevölkerung an einer öffentlichen Veranstaltung über das Projekt informieren. Von den Erfahrungen in Buochs kann nun Hergiswil profitieren. Auch dort geht alles zügig. «Wir haben einen ambitionierten Terminplan, kommen aber bestens voran», bestätigt Kevin Steiger. «Alle involvierten Stellen wie die Gemeinden, das Amt für Umwelt und die kantonale Behörde arbeiten lösungsorientiert zusammen und ziehen am selben Strick. Das vom EWN entgegengebrachte hohe Vertrauen in unsere Arbeit und das grosse Interesse der Bevölkerung bestätigen uns in unserem Tun.»
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