Neuer EWN-Hauptsitz
Zukunft gestalten und Standort stärken

Das EWN baut im Gewerbegebiet Faden in Buochs einen neuen Hauptsitz. Der Neubau vereint moderne Arbeitsplätze, Betriebs- und Logistikflächen sowie zusätzliche Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Region. Hier informieren wir laufend über den Projektfortschritt.

Das Projekt auf einen Blick

0m2Fläche

0moderne Arbeitsplätze

0 Mio. CHFInvestition

0geplanter Bezug

Der Standort

Der neue Hauptsitz entsteht im Gewerbegebiet Faden in Buochs. In einer maximal verdichteten Bauweise bietet der Neubau eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und ermöglicht effiziente Betriebsabläufe. Dabei wird insbesondere das Handling der schweren Geräte und des Lagermaterials sowie die Transportwege optimiert und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen vereinfacht. Auch die Sicherheit in den Bereichen Hochwasserschutz, Brandschutz, Zutritt und Cybersicherheit können am neuen Standort massiv verbessert werden.

Das Gebäude

Moderne Arbeitswelten

Im Neubau entstehen moderne Büro-, Betriebs- und Logistikflächen. Die Arbeitsplätze sind auf die Anforderungen eines modernen Energieunternehmens ausgerichtet. Die ersten beiden Stockwerke (EG und 1. Stock) dienen der Lagerung von Material und stellen eine sichere Zu- und Wegfahrt von Transportfahrzeugen sicher. Zudem befinden sich auf diesen beiden Etagen die Garderoben und Büroräume der Logistik und des Netzbaus. Im 4. und 5. Stockwerk befinden sich die Büroräume, Sitzungszimmer, ein Konferenzraum sowie die Cafeteria des EWN.

Mehr Platz für Gewerbe

Durch die verdichtete Bauweise entstehen zusätzlich zwei Geschosse mit Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Region (ca. 1800 m2 pro Etage). Diese befinden sich auf den mittleren beiden Stockwerken im zweiten und dritten Stock. Das zweite Stockwerk ist über eine Rampe zugänglich, während das 3. Stockwerk über einen Warenlift erschlossen ist.

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Nachhaltig bauen

Energiekonzept

Der neue Hauptsitz setzt auf eine Photovoltaik-Anlage auf Dach und Fassade. Der produzierte Strom wird direkt im Gebäude genutzt, für die Ladeinfrastruktur eingesetzt und teilweise in einem Batteriespeicher gespeichert. Unter dem Strich produzieren die Anlagen gleich viel Strom, wie im Gebäude verbraucht wird (Jahresverbrauch). Ergänzt wird dies durch eine effiziente Haustechnik. Geplant ist deshalb auch eine Minergie-A Zertifizierung.

Holzbau

In den oberen Bürogeschossen kommt gezielt Holz zum Einsatz. Dies unterstützt ein angenehmes Raumklima und trägt zur positiven CO₂-Bilanz bei.

Roman Schöni (architekturwerk ag), Ivo Häfliger (EWN) und Roland Scherer (werkunion ag) besprechen auf dem künftigen Bauplatz in Buochs die nächsten Schritte.

Aktueller Projektstand

Baueingabe für neuen Hauptsitz erfolgt
August 2026

Mit der Einreichung des Baugesuchs wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Das Projekt tritt damit in die nächste Phase ein. Der Baustart ist nach heutiger Planung Anfang 2027 vorgesehen. Der Bezug des neuen Hauptsitzes ist Ende 2028 geplant.

Bauprojekt ist ausgearbeitet
2025/2026

In den vergangenen Monaten wurden die Anforderungen an die Büro-, Betriebs- und Logistikflächen detailliert geplant. Die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen flossen in die Projektentwicklung ein. Die Planung berücksichtigt effiziente Betriebsabläufe, moderne Arbeitsplätze sowie hohe Sicherheitsstandards.

Terminplan

DatumMeilensteinStatus
2024Zustimmung der Genossenkorporation Buochs zum Baurechtabgeschlossen
2024Vorprojekt abgeschlossenabgeschlossen
2025/2026Ausarbeitung Bauprojektabgeschlossen
2026Baueingabeabgeschlossen
Frühling 2027geplanter Baustartgeplant
voraussichtlich 2028Bezug neuer Hauptsitzgeplant

Mehrwert für Nidwalden

Der Neubau schafft nicht nur moderne Arbeitsplätze für das EWN, sondern auch zusätzliche Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Region. Damit stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Nidwalden und sorgt dafür, dass Wertschöpfung möglichst im Kanton bleibt.

«Der neue Hauptsitz schafft die Grundlage für die zuverlässige und zukunftsorientierte Energieversorgung Nidwaldens.»

Remo Infanger, Direktor EWN

FAQ
Neubau

Warum baut das EWN einen neuen Hauptsitz?

Das EWN entwickelt sich rasch vom reinen Stromanbieter hin zum umfassenden Energiedienstleister. Mit der strategischen Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und der damit einhergehenden Professionalisierung wächst das EWN auch personell.

Die Platzverhältnisse am bestehenden Standort stossen an ihre Grenzen. In den Büros, bei den Sitzungsräumen, in der Logistik und auch die Parkplatzsituation ist knapp. Die Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr ist leider suboptimal.

Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und müsste umfassend saniert werden (Fenster, Fassade, Dach, Haustechnik, Isolationen).

Mit dem geplanten Hauptsitz im Gewerbegebiet Faden in Buochs wird die Grundlage geschaffen, um weiterhin der zuverlässige, kostengünstige und zukunftsorientierte Energiedienstleister für den Kanton Nidwalden zu sein. Mit dem neuen zweckmässigen Gebäude werden zudem die Betriebsabläufe stark optimiert, die Arbeitssicherheit erheblich verbessert und die Betriebssicherheit (u.a. Hochwasserschutz, Brandschutz, Zutritt, Cyber) sichergestellt.

 

Welche rechtliche Legitimation gibt es für den Neubau und die Kompetenz des Verwaltungsrates?

Für die Sicherstellung der Kernaufgaben des EWN sind sichere, zukunftsfähige Betriebsstätten wie Lager und Büros notwendig. Art. 4 des EWN-Gesetzes verpflichtet das EWN dazu, Werkanlagen in gutem Zustand zu erhalten und dem Stand der Technik anzupassen. Damit ist der Neubau klar gesetzlich legitimiert, da der heutige Standort mittel- bis langfristig keine genügende Betriebssicherheit mehr bietet – insbesondere wegen ungenügender Hochwassersicherheit gemäss Einschätzung der Nidwaldner Sachversicherung.

Die Kompetenz für diese Investitionen liegt gemäss EWN-Gesetz klar beim Verwaltungsrat.

Weshalb wird nicht am bestehenden Standort neu gebaut?

Die Möglichkeiten für einen Ausbau am bestehenden Standort sind stark eingeschränkt. Es wurden zwei Varianten mit Machbarkeitsstudien untersucht. Beide ergaben suboptimale Ausbaumöglichkeiten und enorm schwierige betriebliche Abläufe während der Bauzeit. Zudem ist die Gebäudehöhe auf die heutige Höhe begrenzt. Ausserdem wäre mit Einwendungen aus der Nachbarschaft zu rechnen gewesen, was lange Verzögerungen ergeben hätte. Eine Umzonung wurde aktuell von der Gemeinde als nicht wünschenswert beurteilt.

Vor allem aber müsste am bestehenden Standort zur Einhaltung der Hochwassersicherheit aufwendige Schutzwerke gebaut werden. Besser wäre ein kompletter Neubau mit der Höhersetzung des EG um 1.5 m. Das wäre unter obigen Voraussetzungen kaum möglich gewesen.

Der Standort befindet sich neben einer Wohnzone und ist verkehrstechnisch nur bedingt geeignet.

Weshalb sind mehr Büroplätze nötig, wenn immer mehr Personen Teilzeit oder im Homeoffice arbeiten?

Den Effekt von Teilzeitarbeit und Homeoffice spüren wir auch beim EWN. Wir optimieren die Arbeitsplatzsituation wo wir können, und trotz-dem haben wir bereits zu wenig Platz.

Selbstverständlich sind diese Effekte auch in die Berechnung des künftigen Bedarfs eingeflossen.

Für uns ist es aber auch wichtig, dass sich die Mitarbeitenden in den Teams und darüber hinaus physisch treffen. Wir sind überzeugt, dadurch die besseren Arbeitsergebnisse zu erreichen und eine bessere Unternehmenskultur zu haben.

 

Weshalb werden Flächen zur Vermietung geschaffen?

Es werden zwei Etagen zur Vermietung für andere Gewerbetreibende geschaffen.

Die Genossenkorporation Buochs als Grundeigentümer fordert eine Mindestbauhöhe, um den genutzten Boden bestmöglich zu nutzen. Das EWN begrüsst dieses Anliegen der optimalen Ausnutzung der limitierten Landreserven im Kanton.

Die Mieteinnahmen werden einen positiven Beitrag zur Rentabilität des Gebäudes leisten.