Neuer EWN-Hauptsitz
Zukunft gestalten und Standort stärken

Das EWN investiert in die Zukunft und baut im Gewerbegebiet Faden in Buochs einen neuen Hauptsitz. Mit dem Neubau entstehen moderne Arbeitsplätze, optimierte Betriebsabläufe und zusätzliche Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Region.

Das Projekt auf einen Blick

Warum ein neuer Hauptsitz?

Aufgrund neuer Anforderungen an die Stromversorger entwickelt sich auch das EWN weiter. Mit der strategischen Entwicklung und der damit einhergehenden Professionalisierung wächst das EWN auch personell. Die Platzverhältnisse am heutigen Standort in Oberdorf stossen an ihre Grenzen und Erweiterungen sind nur eingeschränkt möglich. Der Neubau schafft Raum für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und verbessert gleichzeitig die Betriebs- und Versorgungssicherheit.

Der Standort

Der neue Hauptsitz entsteht im Gewerbegebiet Faden in Buochs auf einer Fläche von rund 7’500 Quadratmetern. Der Standort bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und ermöglicht effiziente Betriebsabläufe.

Das Gebäude

Im Neubau entstehen:

  • moderne Büro- und Arbeitsplätze für das EWN
  • Logistik- und Betriebsflächen
  • zusätzliche Gewerbeflächen zur Vermietung
  • nachhaltige Energielösungen mit Photovoltaik und Energiespeicherung
  • eine hohe Ausnutzung der Fläche bei möglichst geringem Landverbrauch

Aktueller Projektstand

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Hier informieren wir laufend über den Fortschritt des Projekts.

DatumMeilensteinStatus
2024Zustimmung der Genossenkorporation Buochs zum Baurechtabgeschlossen
2024Vorprojekt abgeschlossenabgeschlossen
2025/2026Ausarbeitung Bauprojektin Arbeit
2026Baueingabein Arbeit
Frühling 2027geplanter Baustartgeplant
voraussichtlich 2028Bezug neuer Hauptsitzgeplant
Die Zustimmung der Genossenkorporation Buochs zur Baurechtsvergabe stellt einen wichtigen Meilenstein für die Realisierung des Projekts dar. Aktuell wird das Bauprojekt weiter ausgearbeitet.

Nachhaltig bauen

Energiekonzept

Der neue Hauptsitz wird nach hohen energetischen und ökologischen Standards realisiert.

Geplant sind:

  • Photovoltaikanlagen auf Dach und Fassade
  • Nutzung des produzierten Stroms direkt vor Ort
  • Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • Batteriespeicher für überschüssige Energie
  • nachhaltige Materialien und energieeffiziente Bauweise
Roman Schöni (architekturwerk ag), Ivo Häfliger (EWN) und Roland Scherer (werkunion ag) besprechen auf dem künftigen Bauplatz in Buochs die nächsten Schritte.

Mehrwert für Nidwalden

Der Neubau schafft nicht nur moderne Arbeitsplätze für das EWN, sondern auch zusätzliche Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Region. Damit stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Nidwalden und sorgt dafür, dass Wertschöpfung möglichst im Kanton bleibt.

FAQ
Neubau

Warum baut das EWN einen neuen Hauptsitz?

Das EWN entwickelt sich rasch vom reinen Stromanbieter hin zum umfassenden Energiedienstleister. Mit der strategischen Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und der damit einhergehenden Professionalisierung wächst das EWN auch personell.

Die Platzverhältnisse am bestehenden Standort stossen an ihre Grenzen. In den Büros, bei den Sitzungsräumen, in der Logistik und auch die Parkplatzsituation ist knapp. Die Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr ist leider suboptimal.

Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und müsste umfassend saniert werden (Fenster, Fassade, Dach, Haustechnik, Isolationen).

Mit dem geplanten Hauptsitz im Gewerbegebiet Faden in Buochs wird die Grundlage geschaffen, um weiterhin der zuverlässige, kostengünstige und zukunftsorientierte Energiedienstleister für den Kanton Nidwalden zu sein. Mit dem neuen zweckmässigen Gebäude werden zudem die Betriebsabläufe stark optimiert, die Arbeitssicherheit erheblich verbessert und die Betriebssicherheit (u.a. Hochwasserschutz, Brandschutz, Zutritt, Cyber) sichergestellt.

 

Welche rechtliche Legitimation gibt es für den Neubau und die Kompetenz des Verwaltungsrates?

Für die Sicherstellung der Kernaufgaben des EWN sind sichere, zukunftsfähige Betriebsstätten wie Lager und Büros notwendig. Art. 4 des EWN-Gesetzes verpflichtet das EWN dazu, Werkanlagen in gutem Zustand zu erhalten und dem Stand der Technik anzupassen. Damit ist der Neubau klar gesetzlich legitimiert, da der heutige Standort mittel- bis langfristig keine genügende Betriebssicherheit mehr bietet – insbesondere wegen ungenügender Hochwassersicherheit gemäss Einschätzung der Nidwaldner Sachversicherung.

Die Kompetenz für diese Investitionen liegt gemäss EWN-Gesetz klar beim Verwaltungsrat.

Weshalb wird nicht am bestehenden Standort neu gebaut?

Die Möglichkeiten für einen Ausbau am bestehenden Standort sind stark eingeschränkt. Es wurden zwei Varianten mit Machbarkeitsstudien untersucht. Beide ergaben suboptimale Ausbaumöglichkeiten und enorm schwierige betriebliche Abläufe während der Bauzeit. Zudem ist die Gebäudehöhe auf die heutige Höhe begrenzt. Ausserdem wäre mit Einwendungen aus der Nachbarschaft zu rechnen gewesen, was lange Verzögerungen ergeben hätte. Eine Umzonung wurde aktuell von der Gemeinde als nicht wünschenswert beurteilt.

Vor allem aber müsste am bestehenden Standort zur Einhaltung der Hochwassersicherheit aufwendige Schutzwerke gebaut werden. Besser wäre ein kompletter Neubau mit der Höhersetzung des EG um 1.5 m. Das wäre unter obigen Voraussetzungen kaum möglich gewesen.

Der Standort befindet sich neben einer Wohnzone und ist verkehrstechnisch nur bedingt geeignet.

Weshalb sind mehr Büroplätze nötig, wenn immer mehr Personen Teilzeit oder im Homeoffice arbeiten?

Den Effekt von Teilzeitarbeit und Homeoffice spüren wir auch beim EWN. Wir optimieren die Arbeitsplatzsituation wo wir können, und trotz-dem haben wir bereits zu wenig Platz.

Selbstverständlich sind diese Effekte auch in die Berechnung des künftigen Bedarfs eingeflossen.

Für uns ist es aber auch wichtig, dass sich die Mitarbeitenden in den Teams und darüber hinaus physisch treffen. Wir sind überzeugt, dadurch die besseren Arbeitsergebnisse zu erreichen und eine bessere Unternehmenskultur zu haben.

 

Weshalb werden Flächen zur Vermietung geschaffen?

Es werden zwei Etagen zur Vermietung für andere Gewerbetreibende geschaffen.

Die Genossenkorporation Buochs als Grundeigentümer fordert eine Mindestbauhöhe, um den genutzten Boden bestmöglich zu nutzen. Das EWN begrüsst dieses Anliegen der optimalen Ausnutzung der limitierten Landreserven im Kanton.

Die Mieteinnahmen werden einen positiven Beitrag zur Rentabilität des Gebäudes leisten.