Seit dem Spatenstich Anfang Sommer 2026 werden die nächsten Projektschritte konkretisiert. Für die Fernwärmeleitungen oberhalb der Autobahn wird an der Baueingabe gearbeitet. Parallel dazu ist auch die Ausführungsplanung der Leitungen unterhalb der Autobahn weit fortgeschritten.

Entlang der ersten Etappe bis zum Dorfplatz fanden zudem zahlreiche Begehungen mit Eigentümerinnen und Eigentümern statt, welche sich bereits für den Wärmeverbund entschieden haben. Dabei wurden die individuellen Hausanschlussleitungen für die konkrete Erschliessung der Grundstücke besprochen und festgelegt.

Eine besondere Herausforderung bei einem Projekt dieser Grösse ist die Leitungsführung im Siedlungsgebiet. Damit die Fernwärme möglichst effizient zu den angeschlossenen Gebäuden gelangt, müssen einzelne Hauptleitungen auch über private Grundstücke geführt werden. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit und der Unterstützung der betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer kann die geplante Leitungsführung bisher wie vorgesehen weiterverfolgt werden. Dafür danken wir herzlich.

Anspruchsvoll gestaltet sich derzeit der Bau der Seewasserleitungen. Die Pilotbohrung hat gezeigt, dass die geologischen Verhältnisse im Untergrund eine Umsetzung entlang der ursprünglich geplanten Bohrlinie nicht zulassen. Das Projektteam plant deshalb alternative Linienführungen. Die verschiedenen Optionen können einen Einfluss auf die Auslegung der Energiezentrale haben, weshalb mit dem Baustart des Gebäudes noch zugewartet wird. Ein Variantenentscheid erfolgt voraussichtlich bis Ende 2026. Das Ziel bleibt unverändert: Die Wärmeenergie des Vierwaldstättersees soll langfristig und zuverlässig für die nachhaltige Wärmeversorgung von Hergiswil genutzt werden.