0mFernwärmeleitungen
sind verbaut
0 TonnenCO2-Einsparung
dank künftiger Seewärme in Buochs
0Mio. CHFInvestitionsvolumen
In Buochs entsteht ein weitverzweigtes Fernwärmenetz. Isolierte Rohre werden in den Leitungsgräben neben, über oder unter die bestehenden Strom-, Wasser, Kanalisations- und Kommunikationsrohre gelegt. Sie werden die Wärme, die aus dem See stammt, zu den Häusern bringen. Seewasser ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die mit Hilfe von Wärmetauschern ganze Quartiere und sogar Gemeinden mit Wärme versorgen kann. Die Einsparung an CO2-Emissionen ist dabei beachtlich.
Klimafreundliche Wärmeversorgung
Der Bau des Wärmeverbunds Buochs ist auf Kurs. Aktuell werden die Fernleitungen zur Erschliessung der einzelnen Quartiere verlegt. Das freut Kurt Barmettler. Er ist Eigentümer einer 34-jährigen Immobilie an der Dorfstrasse. Auch wenn vor seinem Haus gerade kein Stein mehr auf dem anderen steht, weiss er, dass es für eine gute Sache ist: «Mit dem Wärmeverbund tragen wir Sorge zum Klima. Das ist ein wichtiger Punkt für mich.» Dies bestätigt auch Adrian Burri, Leiter Geschäftseinheit Wärme beim EWN: «Der Wärmeverbund nutzt die natürliche Wärme aus dem See, um Haushalte und Betriebe künftig umweltschonend zu beheizen.» Kurt Barmettler führt aus, dass er sich bewusst für eine langfristige Lösung entschieden habe, die den grossen Komfort bietet, dass er sich nicht mehr darum kümmern müsse.

Buochs setzt auf nachhaltige Wärmeversorgung
Bis Ende 2025 haben sich bereits 67 Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer in Buochs für einen Anschluss an den ökologischen Wärmeverbund entschieden. Sie werden nun kontinuierlich angeschlossen. Als eines der ersten ist das Gebäude von Kurt Barmettler an der Reihe. Die Platzverhältnisse sind eng im Zentrum von Buochs. Ein weiterer Punkt, der für den Wärmeverbund spricht. So stört keine Wärmepumpe die nahen Nachbarn und kein Lastwagen muss einen Energieträger anliefern. «Das Wasser als Energiequelle zu nutzen, scheint mir sinnvoller», erklärt Kurt Barmettler seinen Entscheid für den Anschluss an den Wärmeverbund.

Seewasserzentrale im Bau
Nach dem gemeinsamen Spatenstich Ende September 2025 mit Vertretern der Gemeinde Buochs und des Kantons Nidwalden sowie den Fachplanern haben die Bauarbeiten für die Seewasserzentrale begonnen. Sie ist ein zentrales Element des Wärmeverbunds. Die Seewasserzentrale wird vollständig unterirdisch gebaut. Die gesamte technische Infrastruktur muss auf der 170 Quadratmeter grossen unterirdischen Fläche Platz finden. Auf dem darüberliegenden öffentlichen Seeplatz entstehen Sitzgelegenheiten für die Bevölkerung.
Grossprojekt auf Kurs
Das Grossprojekt mit Investitionskosten in der Höhe von rund CHF 24 Mio. kommt planmässig voran. Der grosse Projektfortschritt ist dem sehr engagierten Team von Architekten, Fachplanern und allen Unternehmen, die am Bau beteiligt sind, zu verdanken. «Es ist mir wichtig, die mit den Kunden vereinbarten Termine für die Wärmelieferung einhalten zu können», erklärt Adrian Burri. «Und es macht Freude zu sehen, wie täglich jeder mit Begeisterung seinen Einsatz für dieses Generationenprojekt leistet.»

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