Mit Glasfasern
zum schnellsten Internet
Das EWN macht Nidwalden mit dem Bau eines grossflächigen Glasfasernetzes fit für die digitale Zukunft. Seit einem Jahr baut das EWN im Kanton Nidwalden das Glasfasernetz aus. Ende 2025 wurden erste Liegenschaften in Buochs an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen.
Glasfasernetz ist Standortvorteil
Für einen Gewerbebetrieb wie die Auto Bucher AG in Buochs ist eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung entscheidend. Sie schafft die Basis für effiziente Abläufe, höhere Produktivität und sichere Geschäftsprozesse. «Die neue Glasfaser-Infrastruktur stärkt unseren Standort nachhaltig. Sie gibt uns Sicherheit im Tagesgeschäft und schafft beste Voraussetzungen für die Zukunft», betont Katja Durrer, Mitinhaberin der Auto Bucher AG.
Und nicht nur ihr Betrieb profitiert: Bis Ende 2025 waren bereits rund 450 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in Buochs ans Glasfasernetz angeschlossen. Der Ausbau geht auch 2026 mit Hochdruck weiter – für eine starke, digitale Zukunft der ganzen Region.

Heizen
mit der ökologische Energiequelle
Ab 2027 heizt Buochs ökologisch mit Wärme aus dem See. Das Grossprojekt des EWN nimmt Schritt für Schritt Form an, seit 2025 auch sichtbar durch Baustellen und offene Leitungsgräben.
Grossprojekt auf Kurs
Das Grossprojekt mit Investitionskosten in der Höhe von rund CHF 24 Mio. kommt planmässig voran. «Es ist mir wichtig, die mit den Kunden vereinbarten Termine für die Wärmelieferung einhalten zu können», erklärt Adrian Burri, Leiter Geschäftseinheit Wärme. «Und es macht Freude zu sehen, wie täglich jeder mit Begeisterung seinen Einsatz für dieses Generationenprojekt leistet.»
Auch Kurt Barmettler, künftiger Wärmekunde in Buochs, ist überzeugt vom Projekt. Erfahren Sie mehr.

Innert Sekunden
Strom speichern oder abgeben
Das EWN baut eine eigene Grossbatterie. Sie hilft, die Einspeisung schwankender Energiequellen auszugleichen, das Netz stabil zu halten und Kosten zu senken. Im Berichtsjahr wurde das Projekt geplant, entwickelt und bewilligt.
Stromnetz stabilisieren
«Der Treiber hinter allen Batterieprojekten ist der massive Ausbau der Solarenergie. Damit entstehen starke, schlecht planbare Schwankungen im Netz, die wir ausgleichen müssen. Mit der Wasserkraft stossen wir da immer öfter an Grenzen. Der Batteriespeicher schafft uns Abhilfe», erklärt Roman Schilter, Leiter Produktion und Mitglied der Geschäftsleitung des EWN. «Die Batterie kann viel schneller reagieren als ein Kraftwerk und liefert dann den gespeicherten Strom, wenn es die Photovoltaik-Anlagen kurzfristig nicht mehr tun.» Diese Flexibilität der Batterie bringt Stabilität ins Stromnetz.
Beim Unterwerk Fadenbrücke in Buochs geht in weniger als zwei Jahren das erste Battery Energy Storage System (BESS) des EWN in Betrieb. Die Investition beläuft sich auf rund 10 Millionen Franken.

0Mio. kWhStromabsatz
2025
0Mio. kWhWasserstromproduktion
2025Für eine sichere Stromversorgung
in Nidwalden
Das EWN investiert laufend in ein sicheres Stromnetz – auch in abgelegenen Gebieten. Mit dem Ersatz von Freileitungen durch Kabel im Boden wird die Landschaft aufgewertet.
Für eine sichere Stromversorgung – auch in wenig bewohnten Gebieten – werden in Nidwalden jährlich mehrere Kilometer Freileitungen durch Kabel im Boden ersetzt. Insgesamt neun Kilometer Rohranlage wurden im Berichtsjahr neu erstellt. Auch im Gebirge, wo das Gelände steil und unzugänglich ist und spezielle Fahrzeuge nötig sind, sorgen die Mitarbeitenden des Netzbaus für ein sicheres Stromnetz. Im Berichtsjahr ersetzte das Team unter anderem die Mittelspannungskabel im Tourismusgebiet Jochpass und verlegte sie in den Boden. Das EWN bietet die grosse Erfahrung der Mitarbeitenden im abgelegenen Gelände auch anderen Netzbetreibern an, wo das Team bei komplexen Projekten zum Einsatz kommt.

Sonnenstrom
gemeinsam nutzen
Das neue Stromgesetz erweitert die Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen lokalen Nutzung von Sonnenstrom. Die Produzierenden können ihn mit Nachbarn im Quartier oder künftig bis zur Gemeindegrenze teilen.
Das Ziel für die Eigentümerinnen und Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen ist die sinnvolle und intelligente Nutzung des lokal produzierten Solarstroms. Seit Längerem bietet das EWN das Modell der «EigenverbrauchsLösung» an. Dieses Modell ist sehr beliebt bei den Kundinnen und Kunden, weil es flexibel ist und mehr Freiheit bietet als ein klassischer Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Das Modell wurde im Berichtsjahr um die Möglichkeit erweitert, den lokal produzierten Strom mit Nachbarliegenschaften am gleichen Netzanschlusspunkt zu teilen. Was das Modell für Anlagebetreiber noch attraktiver macht, da unter anderem die Netzkosten innerhalb der Gemeinschaft auf den lokal produzierten Strom entfallen. 2025 konnten 20 neue Anlagen mit EigenverbrauchsLösung hinzugewonnen werden. Damit sind gesamthaft bereits 155 Anlagen mit diesem Modell in Betrieb.
Interessante Modelle für jedes Bedürfnis
Das neue Stromgesetz sieht ab 2026 lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) vor, dank denen der erneuerbare Sonnenstrom in der Nachbarschaft, im Quartier oder sogar bis zur Gemeindegrenze geteilt werden kann. In einer LEG schliessen sich Anlagenbesitzer mit Nutzern zusammen. Damit kann die Nutzung des lokal produzierten Stroms vor Ort erhöht werden.

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